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28.11.14

Heute erscheint »Ein Film war zuende, nur ein Film«



Heute erscheint »Ein Film war zuende, nur ein Film«, eine Kassette mit dem Livemitschnitt unserer Romy Schneider-Improvisation. Bestellen könnt ihr sie über unsere Sammlung Jägers, aber wir haben bestimmt auch ein paar Exemplare auf unseren Jahresabschlusskonzerten dabei:

04.12.2014 Leipzig — UT Connewitz
05.12.2014 Berlin — SO36
06.12.2014 Hamburg — Golden Pudel Club
12.12.2014 JKC Kamen
13.12.2014 Duisburg — Djäzz

Auf BYTE.FM gibt es die komplette Performance bereits im Stream. Kopfhörer auf und Konzentration:

http://byte.fm/magazin/blog/2014/11/26/stream-quasi-horspiel-von-messer/

21.08.14

»Staub« (Live-Video)

Manchmal vergessen wir einfach, gewisse Dinge auch noch auf den Blog zu bringen. Wir reichen hier der Vollständigkeit halber noch dieses Livevideo nach, das Josef Mandel vor kurzem für uns gemacht hat. Während die Soundspur straight aus Robin Völkerts Mischpult geschnitten wurde und vom Konzert im Goldenen Salon in Hamburg stammt, zeigen die Bilder eine Collage von unseren letzten Konzerten in Mülheim an der Ruhr, Hamburg und Osnabrück. Ein unauthentisches Live-Erlebnis also, alles wie immer:



josefmandel.de
recorob.de

17.05.14

»Tiefenrausch« Video

Wir präsentieren: Unser neues Video zum Stück »Tiefenrausch«! Gedreht in einem Wäldchen irgendwo in Bayern hat der Videokünstler unseres Vertrauens, Manuel Gehrke, für Damage Goods das Setting quasi ins Weltall verlagert — oder bloß den Wald verseucht? Da wir den Song erst einmal live gespielt haben, er uns aber nichtsdestotrotz sehr am Herzen liegt, freuen wir uns über diese Exposition.




»Tiefenrausch« stammt vom immer noch aktuellen Album »Die Unsichtbaren« auf This Charming Man-Records. Enjoy!

http://www.intro.de/audiovideo/sehen/23074845/messer-exklusive-videopremiere-tiefenrausch

http://www.spex.de/2014/05/16/messer-tiefenrausch/

30.04.14

Tagebuchtage Nottbeck: Messer/Romy Schneider

And now to something completely different: Wir werden am Freitag, dem 13. Juni, exklusiv ein experimentelles Set im Zuge der Tagebuchtage in Nottbeck spielen. Zu sehen und hören gibt es eine Interpretation der Tagebücher Romy Schneiders!

Alles weitere hier: Tagebuchtage Nottbeck

Vorher sind wir aber noch ein paar Tage unterwegs auf den Straßen, heute geht es los:

30.04.2014 Potsdam — Black Fleck
01.05.2014 Jena — Café Wagner & Die! Die! Die!
02.05.2014 Kassel — K19
03.05.2014 Köln — Werkstatt


Alle Dates mit den Love-Songs!

"Ein letzter Schuss im Magazin"


15.02.14

»Tollwut (Mit Schaum vor dem Mund)«



Manuel Gehrke, Lissa Benovic, Thalea Luschnat alias Damage Goods haben uns einmal mehr ein wundervolles Video geschenkt, das gerade bei der Spex Premiere gefeiert hat. Herzlichen Dank dafür!

Manuel, der uns auch auf der bald startenden Tour begleiten wird, um die Bühne während der Konzerte mit Bildern zu bewerfen, hat zusätzlich einen kurzen Erzähltext zum Video verfasst:

Am Tresen habe ich gerade mein drittes Bier bestellt und die zweite Schachtel Camel für diesen Tag angefangen. Neben mir sitzt Pierre und erzählt mir etwas über die Opiumhöhlen in Vietnam und Nepal. Er ist da eine Zeit lang jeden Monat einmal hin. Ich frage ihn welche Droge seine Lieblingsdroge sei und er erzählt von Meskalin, korrigiert sich dann und bestimmt Opium als seine »Leitdroge«. Ich habe weder Erfahrung mit dem Einem, noch dem Anderen aber großes Interesse, also lasse ich mir davon erzählen.

Dass man von Meskalin immer kotzen muss stimmt nicht, erklärt er mir. Wenn man das mit einem Schamanen macht, ist das Gebräu gut verträglich. Während er von einem Trip erzählt, gehe ich im Kopf meine Möglichkeiten durch. Tatsächlich kenne ich einen Schamanen, aber der zählt eher als New-Age Yoga Hippie und kann mir wahrscheinlich nicht wirklich weiter helfen bei meinem Vorhaben, mich mit Meskalin auf die Reise zu begeben. Pierre raucht wie ich gern und viel. Wir zünden uns eine neue Zigarette an und tauschen uns weiter aus über Drogen und Atheismus. Wir stellen fest, dass Gott zwar scheiße ist, es aber auch etwas sehr deprimierendes hat Atheist zu sein. Wenn wir tot sind sind wir tot. Es gibt also nichts worauf wir uns nach dem Tod freuen könnten, außer Wurmfutter zu sein und mit dem Arsch nach oben beerdigt zu werden.

Uns beiden Gegenüber sitzen Derek und Hansi. Die drei kennen sich schon ein paar Tage aus dem Hostel, ich bin neu dazugekommen und habe mich einfach zum Bier trinken an sie gehängt. Derek schaut mich an, bei dem Gerede über Gott ist er hellhörig geworden. Ich schaue ihn an und frage ihn, ob er an diesen Quatsch glauben würde. Ich hätte sicher auch etwas höflicher sein können, aber irgendwie war es mir ja schon klar, dass er mit einem überzeugten »Ja« antworten würde. Das hat sich auf dieser Reise bisher wie ein roter Faden durch meine Begegnungen gezogen. Ich reagiere ziemlich gereizt auf das Thema - meine Freundin hat mich gerade verlassen und ich suhle mich in Selbstmitleid, gebe mich betont nihilistisch.

Derek sieht mich an, er macht eine theatralische Pause und trinkt noch mal von seinem Bier bis er mir antwortet, dass er an Gott glaubt. Der Blick ist schwer einzuordnen, ich weiß nicht ob ich mich jetzt entschuldigen oder gehen soll, oder Beides. Er sieht meine Unsicherheit und ergänzt sofort, dass Gott wohl das mieseste Arschloch sei, dass es auf dieser Welt geben würde. Das überrascht mich, für gewöhnlich glauben die Leute doch einfach oder reden zumindest nicht sofort über ihren Konflikt mit sich und ihrer Beziehung zum Glauben. Die anderen sind Esos oder halt Atheisten. Auf ihn trifft nichts so richtig zu.

Mir ist dieser Scheiß doch eigentlich egal.

Meine Frage hat ihn dazu eingeladen mir seine Lebensgeschichte zu erzählen. Wenn man Leute in Hostels trift, haben die meist einen Drang ihre ganze Geschichte zu erzählen. Wir reisen ja - haben schließlich schon viel erlebt.

Derek war früher beim britischen Militär und hat dann irgendwas mit Fotografie gemacht, bis schließlich seine Frau, wie er Mitte Vierzig, an Krebs erkrankte. So was passiert, sagt er. Die Ärzte gaben ihnen eineinhalb Jahre. Die beiden planten eine schöne Reise zu unternehmen und wollten die letzte gemeinsame Zeit voll auskosten, sich in Ruhe verabschieden. Acht Wochen später war sie tot und Derek ziemlich im Arsch. Als er sich von seinem Schmerz nicht so richtig erholen konnte, stellte man bei ihm Lungenkrebs und einen Tumor im Gehirn fest. Den Tumor konnten sie tatsächlich entfernen, die eine kranke Hälfte der Lunge auch. Der Krebs ist immer noch da und die Ärzte gaben ihm ein Jahr. An dem Abend in der Kneipe ist das sechs Monate her, jetzt da ich Dereks Geschichte aufschreibe zwölf.

Er verkaufte sein Haus für ein Fahrrad und entschied sich in seinen zwölf Monaten von Cornwall nach Nepal zu fahren. Das Haus war nicht viel Wert, sein knappes Tagesbudget liegt bei fünf Euro. Das nächste Bier für ihn geht auf mich. Ich will mir einen Ablass dafür kaufen, dass ich immer noch neben ihm sitze und rauche. Die Zigaretten schmecken nicht so gut wie sonst, aber ich bin zu nervös, um aufzuhören. Neben ihm sitzt immer noch dieser Hansi, der bei jedem Wort von Derek mehr in sich rein grinst. Pierre erklärt mir, sie hätten die Geschichte schon vor ein paar Tagen gehört und Hansi, der Finne, hätte seine eigene Art damit umzugehen. Derzeit ist Dereks Problem, dass er kein Visa für Aserbaidschan bekommt. Hansi sagt schroff, dass er da nichts verpassen würde, aber für Derek scheint dort eine wichtige Station zu sein.

Ich komme gerade von dort und will weiter nach Syrien, um mir in meinem Selbstmitleid zu beweisen, was für ein harter Typ ich bin und dann nach Istanbul. Wir reden weiter über unsere Reisepläne und Derek empfiehlt mir einen Schlenker über das Landesinnere der Türkei machen. Derek erzählt von Cappadocia, dem schönsten Ort an dem er je gewesen sei. Ich versuche noch zu widersprechen, dafür habe ich keine Zeit. Ich bin ja auf meinem Selbstfindungstrip, aber er lässt mir keine Wahl. Mir wird klar, dass er bald stirbt und das schönste was er gesehen hat, scheint für mich nicht gut genug zu sein.

Am nächsten Tag kaufe ich ein Busticket nach Trabzon über Cappadocia. Es ist Ramadan, mein Kopf klingelt noch vom Alkohol, der Hitze und der Geschichte von letzter Nacht. An dem Sitz vor mir ist ein Monitor angebracht, auf dem türkisches Fernsehen läuft und an dem vorbei ich auf die Strasse schauen kann. 24 Stunden lang.


wedamagegoods.tumblr.com

11.12.13

»Die Unsichtbaren« Live



Friends and foes,

Ende Februar geht es wieder auf die Straße. Wir sind schon äußerst ungeduldig und leben daher in jeder Hinsicht von einem Glauben, der unserer Gegenwart vorauseilt. Hier findet ihr alle im Moment bestätigten Tourdaten mit den entsprechenden Vorverkaufsinformationen:

27.02.2014 Essen, Hotel Shanghai & Sebastian Witte und der neue Mond
krasserstoff.com

28.02.2014 Wiesbaden, Schlachthof & Motorama, Candelilla
schlachthof-wiesbaden.de

01.03.2014 Stuttgart, Zwölfzehn & The Lost Rivers
easyticket.de

02.03.2014 München, Sunny Red & Candelilla
krasserstoff.com

03.03.2014 Wien, Rhiz
jugendinfowien.at

04.03.2014 Erlangen, E-Werk
nur Abendkasse!

05.03.2014 Chemnitz, Atomino & Bloody Chambers
city-ticket.de

06.03.2014 Giessen, Muk & Candelilla
krasserstoff.com

07.03.2014 Dresden, Beatpol & Tiny Ghosts, Leo hört Rauschen
nur Abendkasse!

08.03.2014 Berlin, Cassiopeia & Love-Songs
krasserstoff.com

09.03.2014 Hamburg, Hafenklang & Love-Songs
ticketmaster.de

29.03.2014 Münster, Gleis 22 & Love-Songs
adticket.de

10.04.2014 Osnabrück, Kleine Freiheit — Popsalon
kartenwerk.net


→ Facebook-Event ←

... Weitere Dates folgen!

Auf bald,
G.M.


22.11.13

Die Unsichtbaren
















Freundinnen, Freunde,

heute ist es soweit. »Die Unsichtbaren« erscheinen. Wir haben lange und intensiv an ihnen gearbeitet und das Gefühl, dieses Album nun loszulassen und in die Welt zu werfen, ist schon merkwürdig. Aber darum geht es. Wir bedanken uns bei allen, die daran mitgewirkt und die uns begleitet haben. Und natürlich ganz besonders: bei Euch, die »Die Unsichtbaren« nun anhören!

Wir machen direkt weiter, verraten aber noch nichts ...


Den Unsichtbaren, die keiner sieht, deren Leid nicht interessiert, deren Schmerz im Verborgenen bleibt. Den Menschen, die nicht vergessen werden können, weil nie jemand an sie gedacht hat. Den Geistern und Phantomen, wie taub und stumm, mit denen keiner spricht, die keiner wahrnimmt, die im Dazwischen existieren. Den Menschen außerhalb der Rede, die nur zu sich selber sprechen, denen nicht geantwortet wird, die ganz verschwinden, wenn sie gehen. Den Unsichtbaren um uns herum. Denen, die wir nicht sehen.

Hope
GM

18.11.13

»Die Unsichtbaren« im Stream

When you ain’t got nothing, you’ve got nothing to lose
You're invisible now, you’ve got no secrets to conceal.


Während Weini die unsichtbaren Vorbestellungen eintütet, könnt ihr die vollständige Platte beim Rolling Stone im Vorab-Stream hören.
Idee: Macht euch dazu einen süßen Tee!

>>>>> ZUM ALBUM-STREAM

Zudem hat die SPEX heute ihre große Geschichte über uns online gestellt, über die wir uns bereits bei Veröffentlichung der Print-Fassung sehr gefreut haben. Hätte der junge Herr Vorreyer ein Bild von uns gemalt, man könnte uns darauf gut erkennen.

Die Platte kann natürlich weiterhin (vor-)bestellt werden:

>>>>> ZUM CHARMING ONLINELADEN

15.11.13

Bonnie Parker et Clyde Barrow

Noch eine Woche bis »Die Unsichtbaren«!

Heute präsentieren wir euch die B-Seite der aktuellen Single »Die kapieren nicht«, unsere Coverversion von »Bonnie and Clyde«, die wir zusammen mit Dagobert aufgenommen haben. In verschiedener Hinsicht haben wir hier mal unbekanntes Terrain betreten und dabei viel Freude empfunden.

Die Digital-Single ist hier erhältlich: http://bit.ly/1713Ie0

Aufgenommen wurde das Stück an verschiedenen Orten in Münster, Berlin und Hamburg im Oktober 2013, gemischt von Alexander von Hörsten in Hamburg und gemastert von Christian Bethge in Mannheim.
Unser Dank gilt den Obigen sowie Manuel Chittka und Sebastian Kokus.

Falls ihr heute noch keine Bank ausgeraubt habt, schickt dieses Stück als Einladung an einen Menschen eures Vertrauens!

08.11.13

Video: »Die kapieren nicht«



Uh, kleine Überraschung zum Wochenende. Zur heute erscheinenden Digital-Single »Die kapieren nicht« (inkl. »Bonnie and Clyde«-Cover mit unserem Freund Dagobert) hat Manuel Gehrke – der schon für »Was man sich selbst verspricht« zur ... äh ... Bastelschere gegriffen hat – ein Video gedreht. Wir bedanken uns!

Single + Bonussong gibt es ab heute auf iTunes etc., das Album »Die Unsichtbaren« erscheint am 22.11.
iTunes-Single (mit exklusiver B-Seite): http://snip.ftpromo.net/kapieren / Album-Preorder - Vinyl: http://bit.ly/1dZVqe1 Digitalversion mit Bonustracks: http://snip.ftpromo.net/messer

Musikvideo »Die kapieren nicht«
Konzept & Visualisierung: Manuel Gehrke und Melissa Benno
http://vimeo.com/user10230066 / http://manueldivision.tumblr.com
Darsteller: Lasse Callsen und Tobit Kochanek

Album: »Die Unsichtbaren« (This Charming Man / Cargo)
Produziert von Tobias Levin und Messer
http://gruppemesser.blogspot.com
http://facebook.com/gruppemesser

»RIGHTS FOR GAYS, OH YEAH.«
(John Maus)
 
 

04.11.13

»Die kapieren nicht«/»Bonnie and Clyde« (feat. Dagobert)

Am 8.11. erscheint unsere zweite Single »Die kapieren nicht« digital, dazu gibt es eine kleine Überraschung: Wir haben zusammen mit unserem Freund Dagobert ein Duett aufgenommen! Hendrik und der sympathische Schnulzensänger aus den Bergen interpretieren »Bonnie and Clyde« von Serge Gainsbourg und Brigitte Bardot. NOUS EN SOMMES RAVIS!!!
»Die kapieren nicht«/»Bonnie and Clyde« (feat. Dagobert) bei iTunes

"Ca vous a plus hein
Vous en d'mandez encore
Et bien
Ecoutez l'histoire
De Bonnie and Clyde"
 

03.11.13

Vorbestellung anyone?

Am 22. November erscheinen »Die Unsichtbaren«, ab heute lässt sich das Album auf Vinyl und CD vorbestellen. Der LP liegt ein schniekes Booklet bei, außerdem haben wir ganz schön viel Liebe in diese Platte gesteckt! Wir freuen uns sehr, dass es jetzt langsam losgeht damit, haben ehrlich gesagt in der gestrigen Nacht auch ganz schön darauf angestoßen (Aua!). Das ist aber auch alles aufregend ...

Hier geht es zur Platte: »Die Unsichtbaren«

God speed
MESSER