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06.04.21

Hans Nieswandt über »No Future Dubs«

Seit vielen Jahren schon befindet sich »From Disco to Disco« auf der unanfechtbaren Nummer Eins unserer gemeinsamen Tourbus-Ohrwürmer. Aber nicht allein deswegen freuen wir uns tierisch, dass Hans Nieswandt sich bereit erklärt hat, den Pressetext zu »No Future Dubs« zu verfassen. Und weil der Text so schön ist, veröffentlichen wir ihn hier nun in Gänze:


No Future Dubs
von Hans Nieswandt

Es gibt Neues unter der Sonne. Das Neue entsteht – wenn man es recht betrachtet: nur noch, immer – an einer Kreuzung, durch das Kreuzen, Zusammendenken und -führen verschiedener, bedeutender Traditionslinien. Diese Traditionslinien existieren zwar jede für sich genommen oft schon eine ganze Weile, haben in dieser Form des Neuen so aber noch nie gemeinsam gewirkt. Die neueste Manifestation des Neuen kann man nun auf dem Album „No Future Dubs“ hören, den Interpretationen der deutschen Band Messer und ihres aktuellen Albums „No Future Days“ durch den finnischen Produzenten und alten Freund der Gruppe, Kimmo Saastamoinen aka Toto Belmont. Bei den bewussten Traditionslinien, die sich auf diesem großen und äußerst würdevollen Album kreuzen, handelt es sich um Postpunk, Dub und Techno. Hier knüpft ein neues Kapitel in der Erzählung der kulturellen Konstante Dub an.

Über ihre weit zurückreichenden, parallelen Aktivitäten in Hardcore- und Postpunkbands hatten sich Messer-Drummer Philipp Wulf und Kimmo, seinerseits ebenfalls von Haus aus Drummer, kennengelernt und angefreundet, entlang ihrer und in ständigem Dialog über ihre weitere musikalische Reise vertieften sie sich über die Jahre immer mehr in die ästhetischen Möglichkeiten von Dub und Reggae. Es ist ja in der Tat so, dass viele Musiker zu Hause nicht unbedingt die Musik hören, die sie selbst machen (ich zum Beispiel auch: House ist die Music, die ich produziere und auflege, privat höre ich alles mögliche andere, Musik von Monk oder Messer zum Beispiel). So auch die hier beteiligten Protagonisten. Über den Austausch zum Thema Dub und mit der stetig steigenden Produzenten-Expertise von Toto Belmont entstand schließlich die Idee, von einer Auswahl von Messer-Stücken Dub-Versionen anzufertigen. Das 2020 erschienene Messer-Album „No Future Days“ stellte dafür das perfekte Ausgangsmaterial dar, sind die Songs dort doch bereits deutlich transparenter und damit Dub-tauglicher produziert als auf den Vorgänger-LPs. Und doch ist es ein Quantensprung von den Originalen zu den Dubs. Diese fügen dem beschriebenen Charakter der Postpunk/Dub-Amalgame eine dritte Dimension hinzu, nämlich die des Techno. Es entsteht eine Musik, die es so bisher noch nicht gab, schon gar nicht mit deutschen Texten (die hier allerdings kaum noch als Träger von Inhalten oder gar Botschaften fungieren. Hendrik Otrembas Stimme erscheint eher wie ein Instrument, als sei er seinerseits das Geistwesen, das er so oft besingt und das hier nun durch den Klangraum schwebt, schreit und schneidet).

Die Geschichte der gegenseitigen Berührungen und Durchdringungen von (Post)punk und Dub(reggae), die Messer so fortschreiben, ist ruhmreich und reicht weit zurück. Trotzdem war sie stets ein eher marginales Kapitel sowohl der Punk- als auch der Dub-Historie. Doch schon in den frühen Morgenstunden von Punk (dem britischen, weniger dem amerikanischen) war die Präsenz und der Einfluss von Reggae an vielen Stellen evident. Denn beide verbindet ihre entschiedene Haltung als Rebel Music, dadurch erkannten sie sich – vielleicht eher die Punks den Reggae als umgekehrt. Schon Johnny Rotten hörte privat vor allem Dub, wie man weiß. Unter dem Namen John Lydon dann, im Gespann mit Bassist Jah Wobble, etablierte er mit PIL eine der beispielhaftesten Bands an der Kreuzung von Dub und Punk. The Slits, Pop Group, Killing Joke, The Ruts und nicht zuletzt The Clash samt des Mick Jones-Ablegers Big Audio Dynamite – die blühende, britische Musikszene in den frühen 80ern war durchsetzt von Dub-affinen Acts. Wo man auch hinhörte, mäanderten die Echos. In den USA dauerte es länger, bis Dub sich als Einfluss bemerkbar machte, und er war auch nie so stark ausgeprägt wie im UK. Dennoch lässt sich auch die Geschichte von US Hardcore nicht ohne z.B. Bad Brains aus Washington erzählen, die auf ihren Alben immer wieder conscious Reggae- und Dubtracks zwischen den halsbrecherischen Hardcorenummern platzierten. Eine weitere wichtige Band an dieser (und noch ein paar anderen) Schnittstellen wären Blind Idiot God, die auf ihren LPs ebenfalls stets ein paar Dub Tracks hatten – sehr anschaulich lässt sich hier der Kontrast erleben, zwischen den dicht dronenden Rockstücken und den weit atmenden Dub Versionen.

Mit den 90ern ließ der Dub-Einfluss im Postpunk nach, dafür tauchte er an anderer Stelle umso deutlicher auf: Techno war in vielerlei Hinsicht durchlässig für Dub, ganz abgesehen von der Musik des so genannten britischen Hardcore Continuums – Jungle, Drum & Bass usw. –, die sogar unmittelbar aus Dub und Reggae hervorging. Aber auch, wenn man so will, „reiner“ Techno, also Techno ohne Breakbeats, entdeckte seine Affinität zu den Möglichkeiten des Dub schon früh, in England etwa mit Projekten wie Leftfield oder The Orb; nicht zuletzt aber in Berlin, im Dunstkreis des Hardwax-Plattenladens, wo mit Rhythm & Sound ein Projekt entstand, bei dem man gar nicht richtig sagen kann, wo Dub aufhört und Techno beginnt (oder umgekehrt), derart verwoben sind die Stile hier – alles basierend auf dem Steppers-Puls, der die Musiken verbindet wie eine gemeinsame DNA. Mit Dub Techno entstand ein regelrechtes, neues Genre, bis heute gibt es Produzenten, die nichts anderes produzieren und DJs, die nichts anderes auflegen.

Die Messer-Dubs zeichnet eine große Majestätik und Wucht aus, wie sie vielleicht ein Mad Professor in der Lage ist herzustellen, wie sie aber auch vielen skandinavischen Produktionen der letzten 15 Jahre innewohnt; eine glasklare Kristallinität, die sie zwar verhältnismäßig weit von Kingston oder Brixton verortet, dafür mit einem Puls, der deutlich nach Berlin und Helsinki verweist. Die Songs erscheinen in völlig neuer, dekonstruierter Form, die Instrumente finden Verwendung nur noch als Partikel, als Rohmaterial, nicht etwa als Riffs, lediglich die gleißenden Gitarren-Schraffuren füllen als Flächen den weiten Dub-Raum. Viele Elemente hat Toto Belmont komplett neu hinzugefügt, vor allem Synthesizer, aber auch Drums. Alles zusammen entwickelt eine enorme ästhetische Kraft und Würde, und eine Atmosphäre, die man kaum wieder verlassen möchte. No Future, das ist als Verweis auf die Punk-Verbundenheit der Akteure ein gut gewählter Titel; als Stoßrichtung des Albums könnte man sich aber auch durchaus ein Komma zwischen diesen beiden Worten vorstellen.

26.03.21

»Tiefenrausch IIb« / »Mexiko Air One«

Ein weiterer Vorbote auf unser am 9. April erscheinendes Kollabo-Album NO FUTURE DUBS mit Toto Belmont (via Turnland / Trocadero) ist ab heute digital auf allen Kanälen verfügbar. Die Aufnahmen aus dem Musikvideo stammen von der letzten Tour, als wir in einen Tornado gerieten, und wurden von unserem Freund Mathis Bauer zusammengebastelt.

Das Video von Mathis Bauer hat heute Premiere beim Diffus Mag gefeiert: https://diffusmag.de/p/videopremiere-die-gruppe-messer-beendet-in-tiefenrausch-iib-eine-trilogie/

Enjoy
GM.




Die LP könnt ihr hier bereits vorbestellen:
turnland.bandcamp.com

06.03.21

Toto's & Messer's Dub Favourites

Humans! Bald kommt die neue Platte »No Future Dubs«.
Wir haben uns mit Toto Belmont und unserm Fachmann für Tontechnik, Alexander von Hörsten, hingesetzt, um ganze 70 analoge und digitale Dub-Tracks auszusuchen, von denen wir denken, dass ihr sie hören solltet. Dig into it!

Hier geht's zur Playlist: https://tinyurl.com/dubfavourites

28.02.21

»Versiegelter Dub II« / »Tapetenhof«

Letztes Jahr erschien unser Album »No Future Days«. Was danach kam, wissen wir alle. Wir hätten die Platte gerne für euch auf die Bühne gebracht, aber das muss noch warten. Doch wir waren nicht ganz untätig. Mit unserem Freund Toto Belmont aus Helsinki haben wir das Album einer Dub-Revision unterzogen. Das heißt: »No Future Days« als Dub-Album. »No Future Dubs« erscheint am 9. April 2021!

Seht und hört hier nun die erste Single: »Versiegelter Dub II«! Auf den digitalen Kanälen findet ihr außerdem die exklusive B-Seite »Tapetenhof«.



Das Video von Mathis Bauer hat soeben Premiere beim Musikexpress gefeiert:
https://www.musikexpress.de/videopremiere-toto-belmont-messer-mit-versiegelter-dub-ii-1827495/

Die LP könnt ihr hier bereits vorbestellen:
turnland.bandcamp.com

09.02.21

»No Future Dubs«

TOTO BELMONT & MESSER —
»NO FUTURE DUBS«
9. APRIL 2021



»No Future Days« kriegt eine Schwester: Am 9. April erscheint »No Future Dubs«, ein Kollaborationsalbum mit dem finnischen Produzenten Kimmo Saastamoinen alias Toto Belmont, der unsere Stücke erst zerlegt und dann in neue Höhen gerichtet hat. Die LP erscheint bei dem Hannoveraner House-Label Turnland Records, die digitale Version bei unserem Haus- und Hoflabel Trocadero. Am 26. Februar erscheint bereits die erste Single »Versiegelter Dub II«.

Hans Nieswandt schreibt im Pressetext: »Die Messer-Dubs zeichnet eine große Majestätik und Wucht aus, wie sie vielleicht ein Mad Professor in der Lage ist herzustellen, wie sie aber auch vielen skandinavischen Produktionen der letzten 15 Jahre innewohnt; eine glasklare Kristallinität, die sie zwar verhältnismäßig weit von Kingston oder Brixton verortet, dafür mit einem Puls, der deutlich nach Berlin und Helsinki verweist. Die Songs erscheinen in völlig neuer, dekonstruierter Form, die Instrumente finden Verwendung nur noch als Partikel, als Rohmaterial, nicht etwa als Riffs, lediglich die gleißenden Gitarren-Schraffuren füllen als Flächen den weiten Dub-Raum. Viele Elemente hat Toto Belmont komplett neu hinzugefügt, vor allem Synthesizer, aber auch Drums. Alles zusammen entwickelt eine enorme ästhetische Kraft und Würde, und eine Atmosphäre, die man kaum wieder verlassen möchte.«

Tracklist:

1. Versiegelter Dub I
2. Versiegelter Dub II
3. A No. 3
4. Der Mieter Version
5. Dyyni
6. Tape 10
7. Mexiko
8. Tiefenrausch IIb

10.04.20

Mein neues T-Shirt, auf dem was draufsteht

Hallo Leute!

Tja, wir hatten für unsere Tour natürlich auch ein bisschen was an Merchandising bestellt und nun sitzen wir auf den Kartons. Ironischerweise haben wir glatt das Shirt zur Zeit im Angebot. Darüber hinaus einen classy Beutel und: Alle vier Alben in einer Banderole, sozusagen die »The First Ten Years CD-Box«. Diese ist limitiert auf nur 60 Stück.

Nachdem wir an der Einrichtung eines eigenen Shops gnadenlos gescheitert sind, kümmert sich nun freundlicherweise unser altes Label This Charming Man-Records um den Verkauf. Klar, dass es da noch andere gute Sachen gibt!

https://thischarmingmanrecords.de/?s=messer















Herzliche Grüße,
eure Schnitter

31.03.20

»Durch den Spiegel kommst du nicht« — Stream-on-demand-Premiere

Auf vielfachen Wunsch hin und weil unsere Tour ausgefallen ist, veröffentlichen wir heute Manuel Gehrkes Dokumentationsfilm »Durch den Spiegel kommst du nicht« (2018) über die Entstehung unserer dritten Platte »Jalousie«. Der Film ist – zumindest nach vorläufigem Plan – nur für kurze Zeit und für einen schmalen Taler als „Stream-on-demand“ zu sehen.

STREAM: https://vimeo.com/ondemand/durchdenspiegel

TRAILER:


Der Film »Durch den Spiegel kommst du nicht« (0’55’’) zeigt die Post-Punk-Gruppe Messer im Dezember 2015: Zurückgezogen aufs Kulturgut Haus Nottbeck im Münsterland ist die Band mit den Aufnahmen zu ihrem dritten Studioalbum »Jalousie« (Trocadero, 2016) befasst. Zu sehen sind die fünf Musiker, wie sie sich mit Apparaten und Instrumenten, Verhandlungen und Verwerfungen, Ritualen und Experimenten distanzieren und annähern, um zu einem gemeinsamen Resultat zu finden.
Filmemacher Manuel Gehrke beobachtet den Prozess und entwickelt dabei seine eigene Perspektive auf das Geschehen: Neben dialogischen Szenen lebt seine Kunstdoku von atmosphärischen Bildern, von Klängen und Rauschen sowie der Erzählerstimme von Sänger Hendrik Otremba.

Manuel Gehrke hat an der Universität Hildesheim Szenische Künste studiert. »Durch den Spiegel kommst du nicht« ist sein erster langer Dokumentarfilm. Zuvor hat er visuell eng mit den Bands Messer, Die Heiterkeit und Sleep zusammengearbeitet. Dabei entstanden Musikvideos und bewegte Bühnenbilder. Er lebt und arbeitet in Hannover.

19.03.20

»No Future Tour« — Nachholtermine

Wir haben Neuigkeiten!
Weil die Konzerte, die eigentlich jetzt stattfinden würden, ja nun mal nicht stattfinden können, haben sich unsere lieben Booker von der DQ Agency sofort hingesetzt und für Ersatztermine gesorgt. Zugleich können wir hier einige Termine ankündigen, die wir ohnehin noch im Ärmel hatten.
Gekaufte Karten bleiben gültig, können aber auch zurückgegeben werden.

30.05.2020 Leipzig — Wave-Gotik-Treffen
29.08.2020 Hamburg — Knust (verlegt vom 28.03.)
24.09.2020 Bochum — Die Trompete
25.09.2020 Schorndorf — Club Manufaktur
26.09.2020 Nürnberg — MUZclub
30.09.2020 Oberhausen — Gdanska
01.10.2020 Karlsruhe — Kohi
02.10.2020 Darmstadt — Oetinger Villa
03.10.2020 Bonn — BLA
20.11.2020 Kaiserslautern — Kammgarn
21.11.2020 Bern — Dampfzentrale Bern — Saint Ghetto Festival
11.12.2020 Münster — Gleis 22 (verlegt vom 14.03.)
12.12.2020 Hannover — Café Glocksee (verlegt vom 20.03.)
13.12.2020 Dresden — Scheune Dresden (verlegt vom 26.03.)
14.12.2020 Berlin — Musik & Frieden (verlegt vom 27.03.)
15.01.2021 Köln — Gebäude 9 (verlegt vom 13.03.)
16.01.2021 Wuppertal — Die Börse (verlegt vom 21.03.)

Vorverkauf unter: dq-agency.com/dq_artists/messer/

Präsentiert von Musikexpress, Diffus Magazin, Jungle World, ByteFM, laut.de & kulturnews

06.03.20

Tourwerbung und Pressespiegel II

In der kommenden Woche passieren exakt zwei Dinge, auf die der hier angehängte Werbeclip hinweisen will:

1) Unser neues Video zu »Tod in Mexiko« erblickt das Licht der Welt. Den Schnitt besorgte Mathis Bauer, die Kamera Dennis Zyche. Es ist sehr schön.

2) Unsere Tour geht los. Darüber freuen wir uns, da wir sehr gern auf Tour gehen. Den Support macht der gute Performance und Tickets gibt es bei der guten DQ-Agency: http://dq-agency.com/dq_artists/messer/



Hier noch ein paar weitere Pressestimmen zu unserer neuen Platte:

NEØLYD meint: »Verweis- und fintenreich zieht „No Future Days” in den Bann. Mit ihrem vierten Album legen Messer eine grooveorientierte Neuinterpretation von Postpunk vor, die verkopftes Songwriting mit tanzbaren Elementen anreichert. Das hat auf jeden Fall Future!«
https://www.neolyd.com/audio-video/messer-no-future-days/

Beim Kaput-Magazin war »No Future Days« gar Album der Woche. Dort heißt es: »Beim Hören setzt sich der Eindruck durch, dass es Messer mit diesem Album endlich gelingt, das, was sie früher nur anzudeuten imstande waren, in vollem Umfang umzusetzen.« https://kaput-mag.com/critics_de/record-of-the-week_messer_no-future-days/

Der Bayerische Rundfunk sieht uns »in der staubigen Echokammer unserer Pop-Geschichte« sitzen. Dort seien wir auf so geile Sachen »wie ESG oder die Slits, Dub und Reggae« gestoßen und hätten »daraus den neuen Messer-Sound geschliffen: sharp, kompakt und eigenständig.«
https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/nachtmix/musik-von-morgen/tame-impala-messer-das-hobos-100.html

prettyinnoise.de beurteilt die neue Platte in der Kontinuität unserer vier Alben:
»Wenige Bands schaffen es über einen langen Zeitraum, über vier Alben, eine solche Faszination aufrecht zu erhalten wie Messer es tun. Jedes Album bietet mehrere Überraschungen, No Future Days hingegen stellt eine einzige, überaus positive Überraschung dar. Eine Melange aus Post-Punk, Wave, Dub, Funk und Reggae, dazu wie gewohnt ein Otremba in Höchstform und sich selbst übertreffende Musiker an den Instrumenten. Das vierte Album stellt den Höhepunkt des Schaffens der Gruppe Messer vom Planeten Erde dar.«
https://www.prettyinnoise.de/messer-no-future-days.html

profil.at schreibt: »Besonders die treibenden Songs wie „Die Frau in den Dünen“ und „Anorak“ zeigen, wie man mit künstlerischer Ernsthaftigkeit berauschende Songminiaturen kreieren kann, während man mit Querverweisen und Referenzen (von Wire bis eben Can) durch die Musikgeschichte schippert.«
https://www.profil.at/shortlist/kultur/album-messer-no-future-days-11345773

Besonders schön finden wir das Review auf Gaesteliste.de: »Die Musik ist genau das, sie ist irrsinnig schön! Einfach nur, mehr nicht. Keine Metapher, kein Superlativ, einfach: schön. Sie nimmt mich mit, macht mich glücklich, es ist einfach unglaublich, genau!, schön, diese Musik zu hören.«
http://www.gaesteliste.de/review/show.html?&_nr=19878

Als besondere Herausforderung beschreibt das Whiskey-Soda WebZine das Album: »„No Future Days“ zu hören ist eine bewusste, intellektuelle Entscheidung. Nicht der Entspannung wegen, sondern wegen der Stimulation. Das ist nichts für Jede/n. Mit Absicht.«
https://whiskey-soda.de/no-future-days/105893/

Und wie die Freitagsmedien richtig schreiben, wollen wir nicht die Sonne negieren, no way: »Wenn Hendrik Otremba gleich zum Auftakt der vierten Platte nun haucht, “Es gibt kein Happy End” und von Wolken am Himmel singt, mag die Sonne dahinter also verborgen sein, aber nicht negiert. Denn mit schrillen NDW-Gitarren der Marke Ideal und proklamatischem Mehrfachgesang drüber, räumt No Future Days die Übellaunigkeit der untergründigen Übellaunigkeit resolut ab und macht daraus eine Art Wavefunk mit Orgelbegleitung. Das ist und bleibt die klügste Versuchung, seit es Postpunk gibt.«
https://freitagsmedien.com/2020/02/14/messer-sons-aetna/

13.02.20

»Tiefenrausch II« und Pressespiegel

Morgen erscheint unser viertes Album »No Future Days«! Hört hier unseren neuen Song »Tiefenrausch II«, eine Anknüpfung an das damals noch nicht nummerierte Stück vom Unsichtbaren-Album.



Schon jetzt erreichen uns die ersten Rezensionen ...

Die Spex etwa meint: »Messer geistern auf ihrem vierten Album mit dubbig-tanzbarem Post-Punk durch symbolisch aufgeladene Orte in Richtung Erinnerung. No Future Days ist die Platte für eine vergangenheitsvergessene Gegenwart.«
https://spex.de/messer-no-future-days-review/

Tonspion schreibt: »Messer zerschneiden dabei das typische Post-Punkmuster und fügen in die Ritzen ziemlich viel schwingende Dub-Vibes ein, so dass oftmals ein verfänglicher Bass-Groove unterschiedliche Erinnerungen an Krautrock oder Karibik-Pop weckt. Die ansonsten eher graue und gravitätische Ästhetik der Band wird so ziemlich clever kontrastiert.«
https://www.tonspion.de/musik/messer/alben/no-future-days

Lars Fleischmann schreibt in der TAZ: »Vergeblich wird man versuchen, die Band über ihre Referenzen zu dechiffrieren; Messer haben es geschafft, trotz realistischer Dichtung vergleichsweise weit entfernt von „Schlüsselwerken“ zu sein.«
https://taz.de/!5663328/

Im neuen Musikexpress lesen wir sehr erfreut von »verfeinerte[m] Musikantentum«, von einer »Yacht-Rock-Anmutung« und einem Basslauf, der durch einen »wundervollen Dub [...] wie durch Butter« fährt. Text und Gesang seien diesmal »zurückgesetzt im Mix«, vielleicht sogar »gar nicht so wichtig«.
https://www.musikexpress.de/reviews/messer-no-future-days/

Spiegel Online hat ein anderes Album gehört. Hier gibt es »durchkomponierten Wave-Postpunk«, bei dem unsern Henni als »Künstlersubjekt [...] im Zentrum« steht:
https://www.spiegel.de/kultur/musik/gil-scott-heron-messer-lil-wayne-riki-neue-musik-a-ab3804b1-b339-4003-9b79-559b812336fe

kulturnews wiederum schreibt: »Nachdem bereits die Vorabsingle „Anorak“ dezente Dub-Referenzen integriert hat, kommen bei „Tod in Mexiko“ auch Synthesizer und Vocoder zum Einsatz, und weil sich Otrembas Gesang stärker in den Bandsound integriert, klingen Messer insgesamt kompakter und grooveorientierter.«
https://www.kulturnews.de/messer-no-future-days-album-review/

Bei Plattentests.de ist man skeptischer und fragt abschließend: »Die Platte erfordert Arbeit und die darf ein Künstler ja auch vom Rezipienten verlangen. Aber mal ganz "hands on" argumentiert: Wie viele Hördurchläufe muss man sich Zeit nehmen, wenn man eine Band mag? Zehn, zwanzig, dreißig?« Mal ganz hands on geantwortet: Immer einmal mehr!
https://www.plattentests.de/rezi.php?show=16669

The Gap bringt uns in Verlegenheit mit Sätzen wie: »Das neue Album, das vierte, setzt dort an, wo Messer aufgehört haben, traut sich aber noch einen Schritt weiter. [...] Musikalische Reduktion durch Genre-Expansion. Noch tighteres Songwriting, aber irgendwie tanzbarer, unerhöht ungehört, würde man gar zu sagen vermuten.«
https://thegap.at/muttersprachenpop-die-wichtigsten-veroffentlichungen-im-februar-2020/

Und Pretty in Noise ist so richtig freundlich: »Eine Melange aus Post-Punk, Wave, Dub, Funk und Reggae, dazu wie gewohnt ein Otremba in Höchstform und sich selbst übertreffende Musiker an den Instrumenten. Das vierte Album stellt den Höhepunkt des Schaffens der Gruppe Messer vom Planeten Erde dar. Was da noch kommen soll? Ich denke, dass uns selbst die Band diese Frage nicht beantworten könnte zum jetzigen Zeitpunkt.«
https://www.prettyinnoise.de/messer-no-future-days.html

20.12.19

»No Future Days« am 14.02.2020



Ok also! Am 14. Februar 2020 erscheint unser viertes Album »No Future Days« auf Trocadero. Heute enthüllen wir erstmals das Plattencover UND: Pretty in Noise präsentiert unsere neue Single »Tapetentür«:





Das Album lässt sich ab sofort vorbestellen, zum Beispiel hier.

Kommt gut durch die Feiertage!
Wir sehen uns hoffentlich im Neuen Jahr.

04.11.19

No Future Tour 2020

Um uns selbst darüber hinwegzutrösten, dass die Anorak Tour gerade vorbei ist, geben wir heute die No Future Tour bekannt. Mit unserer neuen Platte im Gepäck besuchen wir die folgenden Orte:

13.03.20 Köln — Gebäude 9
14.03.20 Münster — Gleis 22
20.03.20 Hannover — Café Glocksee
21.03.20 Wuppertal — Die Börse
22.03.20 Saarbrücken — Sparte4
23.03.20 Stuttgart — Merlin
24.03.20 München — Milla Club
25.03.20 Wien — Rhiz
26.03.20 Dresden — Scheune
27.03.20 Berlin — Musik & Frieden
28.03.20 Hamburg — Knust

Als Support bringen wir mal wieder unseren Bruder Perfi mit. Seht hier die Performance von »Die Regeln« in der Melting Butter Session:



VVK wie immer über DQ Agency.

29.10.19

A No. 2



TURN ON, TUNE IN, DROP OUT —
LICHT AUS, FULL SCREEN, TON AN.

Ein Geschenk von Freunden: Nachdem der gute Toto Belmont unseren Song »Anorak« einmal komplett auseinandergebaut und dancefloortauglich neu zusammengesetzt hat, hat unser alter Freund Dennis Zyche eben dies nun mit dem zugehörigen Musikvideo gemacht. Das Resultat ist trippy wie eine Dreamachine, wir sind buchstäblich geflasht.

Und wir fahren dann heute also mit Infuso Giallo los. Vielleicht sehen wir uns?

29.10.19 Düsseldorf — FFT Düsseldorf
30.10.19 Esslingen — Komma Esslingen
31.10.19 Nürnberg — Desi
01.11.19 Leipzig — Tanzcafé Ilses Erika
02.11.19 Berlin — Zukunft am Ostkreuz

24.10.19

Der Mieter — Das Video



ByteFM präsentiert heute das fabelhafte Video zu unserem neuen Song, das von der Regisseurin Leo Hahn stammt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihr wie bei den weiteren Beteiligten Svenja Polonji, Altine Emini, Annedore Antrie, Samuel Simon und Thomas Kaschel.

Ebenso danke an ByteFM für diese tollen Worte dazu:
https://www.byte.fm/blog/redaktion/messer-der-mieter-songpremiere-95116/
Ab Freitag ist die Single dann überall streambar.

Mit Blick auf die anstehende Tour haben wir uns gefragt, welche Musik wir gerne vor unseren Konzerten hören würden. Das Ergebnis wollen wir ebenfalls nicht für uns behalten: